Bergen rausnehmen aus Trassenplanung

Stahlunternehmen-drohen-hohe-Strafen-fuer-Schienenkartell

 

Nach Auffassung des FDP Ortsverbandes Bergen hätte schon bei der Auswahl von Alternativtrassen der Bundesbahn eine Trassenführung durch das Stadtgebiet von Bergen in Planungsüberlegungen von Anfang an nicht aufgenommen werden dürfen.

Bei der zu prüfenden Trasse durch Bergen gehe es nicht nur um den Verlust an Lebensqualität für die Stadt und die Belastung von wenigen Bürgern und einzelnen kleinen Siedlungen, der Landwirtschaft und des Naturschutzes, sondern es gehe in Bergen darum, ob die Stadt nach dem Abzug der Briten überhaupt noch eine Zukunftsperspektive hat.

Eingequetscht zwischen Truppenübungsplatz und Bahntrasse bleibe der Stadt kaum Luft zum Atmen, geschweige Luft und Raum genug, um mit Mut und Tatkraft Zukunftschancen für Bürger und Wirtschaft zu entwickeln.

Überlegungen zum Tourismus als eine mögliche Perspektive könne man bei Umsetzung der Trasse gleich an den Nagel hängen.

Die FDP sieht auch hier die Landesregierung in der Verantwortung, auch wenn letztendlich der Bundestag entscheidet.

Nach Auffassung der Liberalen gebe es eine besondere Verantwortung und Fürsorgepflicht von Bund und Land für Bergen, einer Stadt und ihrer Bürger, die die besonderen Belastungen aus der Lage am Rande des Truppenübungsplatzes klaglos und als gute Gastgeber für internationale Truppen über Jahrzehnte hingenommen habe.

Allein die Diskussion über die ins Auge gefasste Planungsvariante und die dadurch entstandene Unsicherheit werfe Bergen nach der Suche und Entwicklung neuer Perspektiven ohne britische Truppen weit zurück, deshalb sei es zwingend Bergen aus den Überlegungen zu Trassenplanungen der Bundesbahn wieder herauszunehmen.

Facebook Comments