FDP bietet SPD Zusammenarbeit an

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„Es fällt auf, dass die Stellungnahmen des Oberbürgermeisters Mende und der SPD zum Thema Wirtschaftsförderung vor der Kommunalwahl 2016 intensiviert werden. Mende (SPD) stellt auf dem Neujahrsempfang fest, dass die „Wirtschaftsförderung bei der Stadt seit November letzten Jahres Chefsache ist“.
Die SPD gründet, wie bereits vor der letzten Kommunalwahl, eine Arbeitsgemeinschaft und will „eine effektive Wirtschaftsförderung und -entwicklung sowie eine Verbesserung unseres Wirtschaftsstandortes, nunmehr will sie lokale Anbieter bei Vergaben bevorzugen“, erklärte der FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen auf einer Veranstaltung in Celle. „Einige dieser Ziele unterstützen wir gerne. Allerdings hätte Mende dafür auch bereits vor dem November des letzten Jahres sorgen können“, so Falkenhagen, der darauf hinwies, dass Mende damals „auch schon Chef war.

„Aber ich will darauf nicht herumreiten. Wichtig ist, dass sich die Dinge zu Gunsten des Wirtschaftsstandortes Celle und damit auch der Arbeitsplätze verändern. Daran wollen wir gerne mitarbeiten. Mende und die SPD brauchen sich nur durchzuringen, sich zu unserem Antrag aus dem November des letzten Jahres zu bekennen. Darin wird u.a. die Verbesserung und Entscheidungsfreudigkeit der Bauaufsicht, die bessere Koordination von Straßenbaumassnahmen und ein Marketing zu Gunsten der Innenstadt angeregt“, so Falkenhagen der sich sicher ist, dass „dies nur einige Aspekte sind, die zu verbessern sind. Es kann uns ganz und gar nicht zufrieden stellen, dass die Unternehmensumfrage der IHK den Standort Celle nur mit ’noch befriedigend’ bewertet.“ Nach Auffassung der Freien Demokraten könne man auch an eine Mitgliedschaft der Stadt Celle in der „Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen“ denken. Diese Gemeinschaft ist Preisträger des Wettbewerbes „Deutschland – Land der Ideen“. Deren Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, vor Ort attraktive Rahmenbedingungen durch serviceorientiertes Verwaltungshandeln und Entlastung von Bürokratie zu schaffen um damit die unternehmerische Leistungsbereitschaft zu steigern“.
Falkenhagen: „Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen in unserer Stadt mehr Chancen erhaltenJetzt darüber zu reden ist gut, aber es müssen auch Taten folgen!

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