FDP will Kreisumlage senken

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Auf ihrer Haushaltstagung kamen die Mitglieder der FDP Kreistagsfraktion zu dem Ergebnis, dass die Schuldenlast für die Landkreiskommunen gesenkt werden soll und für die Bürger dadurch effektiv mehr im Geldbeutel verbleiben kann.

Die Senkung um 1,5 v. H. erbrächte nach vorläufiger Schätzung der FDP eine Entlastung der Kommunen um etwa 2,5 Millionen Euro. Diese moderate Reduzierung der Kreisumlage lässt den Gemeinden den Spielraum, ihre Bürgerinnen und Bürger direkt zu entlasten. „Wir wollen verhindern, dass u. a. die Grundsteuern A und B in den Gemeinden weiter erhöht werden müssen,“ so Charles Sievers von der FDP-Kreistagsfraktion. „Im Gegenteil“, führte er weiter aus, „wir von der FDP wollen auf dem Wege der Absenkung der Kreisumlage die Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Unternehmen vor Ort direkt entlasten und Arbeitsplätze in der Region sichern.“

Eine überzogene Forderung der Senkung der Kreisumlage von z. B. 3 v. H. ist nicht nur illusorisch, sondern gefährdet den Landkreis in höchstem Maße finanziell. „Das ist in keinster Weise politisch zukunftsorientiert gedacht und belastet darüber hinaus durch neue Kreditaufnahmen die nachfolgenden Generationen über Jahrzehnte“ so Jutta Krumbach, Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion in Celle. Eine Verringerung der Kreisumlage um 1,5 v. H. würde zu einer gesicherten Nachhaltigkeit für die Kommunen und deren Zukunft bei gleichzeitig gewährleisteter Handlungsfähigkeit des Landkreises Celle führen.

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