Keine doppelte Staatsangehörigkeit für alle Zukunft!

Celle/Garßen. „Wir haben auf dieser Klausurtagung die politische Ausrichtung für die beiden für die FDP wichtigen Wahlen diskutiert und die Strukturen in unseren Ortsverbänden organisatorisch und personell gestärkt.“ erklärte Robert Kudrass nach der Tagung, an der die Mitglieder des Kreisvorstandes sowie die Vorsitzenden der Ortsverbände in großer Runde teilnahmen.

Kudrass wiest in der Presseerklärung darauf hin, dass es den Freien Demokraten ein großes Anliegen ist, sich für gesellschaftliche Sicherheit und Rechtstaatlichkeit einzusetzen.
Als Ergebnis der Klausur teilte er mit, dass die Freien Demokraten in Stadt und Land von der neuen Bundesregierung erwarten, dass bisherige Regelungen bei der doppelten Staatsangehörigkeit geändert werden.

„Wir wollen nicht den Doppelpass in Frage stellen, dafür gibt es zwischen den vielen Partnern Deutschlands auch keinen Anlass. Aber wir müssen endlich die Vererbung von doppelten Staatsangehörigkeiten in bestimmten Bevölkerungsgruppen beenden“ so der einhellig gefasste Beschluss der Teilnehmer.

Der neue Kreisvorsitzende Kudrass und Jörg Bode (MdL) unterstrichen diese Aussage, „es muss ein klares Konzept des Bundes geben, wie in den Fällen die in 3. Generation in Deutschland geboren sind, in Bezug auf ihre Staatsangehörigkeit umzugehen ist. Es darf  nicht sein, dass unter sehr lockeren Bedingungen, Ausweispapiere auf verwandtschaftlicher Grundlage verteilt werden“, erklärte Kudrass unter Hinweis auf türkische Regelungen.

Des Weiteren freute sich der FDP-Kreisvorsitzende Kudrass während dieser Tagung mehrere neue Mitglieder in die Partei aufnehmen zu können. „Ich bin glücklich darüber, dass wir mit diesen neuen Parteifreunden den Westbereich des Landkreises stärken können,“  so Kudrass. Außerdem konnten die Freien Demokraten durch diese Klausurtagung eine vielfältige Themensammlung erarbeiten, mit der sich die FDP zukunftsorientiert und qualifiziert für die nächsten Monate nach außen darstellen wird.

Großen Wert wurde hier auf unsere Rechtstaatlichkeit und die personelle Ausstattung von Gerichten, Staatsanwaltschaften und Polizei gelegt. „Mit unseren Gesetzen und der Judikative muss es möglich sein, dass wir der Bevölkerung die grundrechtliche Sicherheit gewährleisten,“ betont von der Klausurtagung Joachim Falkenhagen.