Lindner zur Kalten Progression

 

Die Union will die Arbeitnehmer mit einer kleinen Reduzierung der Last durch die kalte Progression besänftigen. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner forderte eine umfassende Reform. „Der Kompromiss der Union zur Reduzierung der kalten Progression ist gemessen am Problemdruck nur ein Reförmchen“, stellte er klar. Verglichen mit dem 2013 von Schwarz-Gelb vorgelegten Gesetzentwurf sei die Reduzierung sogar ein Rückschritt – „und im Vergleich mit dem Wahlprogramm der Union ein Witz“.

Lindner unterstrich: „Es ist eine Frage der Fairness und Transparenz, dass die Menschen vor heimlichen Steuererhöhungen geschützt werden.“ Der Tarif der Einkommensteuer sollte daher automatisch an die Preisentwicklung angepasst werden. „Es darf nicht dabei bleiben, dass in Zeiten von höchsten Einnahmen und niedrigsten Zinsen die Steuer- und Abgabenlast der Bürger weiter ungebremst zunimmt“, machte der Liberale deutlich.

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