Nordwall ist teure Scheinlösung

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„Die Nutzung des Hotels am Nordwall für die Unterbringung von Flüchtlingen wäre eine teure Scheinlösung“, erklärte der FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen zu dem Vorschlag der Verwaltung, das aufgekaufte Hotel für diese Zwecke zu nutzen.

„Die Stadt hat das Haus mit weniger als 20 Zimmern aufgekauft um es abzureissen, sie hat es winterfest gemacht und mancherlei Einrichtungen entfernt. Es ist herunter gekommen. Das bedeutet, dass erheblich investiert werden müsste um es wieder nutzbar zu machen“, so Falkenhagen, der für die Unterbringung der Flüchtlinge den Vorschlag macht, sie „in ein oder zwei Gebäuden auf dem Gelände der Kaserne an der Hohen Wende“ unterzubringen.
 
„Ich gehe davon aus, dass dort sämtliche notwendigen Einrichtungen für Versorgung und Hygiene vorhanden sind. Der Bund verteilt die Flüchtlinge auf die Kommunen, der Bund ist Eigentümer der Kasernenanlage. Kommunen und Bund wollen rasch helfen und eine Aufnahme von Flüchtlingen sicherstellen. Bei diesen Gemeinsamkeiten sollte es doch möglich sein, eine Lösung zu finden die eine schnelle und kostengünstigere Problemlösung sichert“.
 
Letztlich weist Falkenhagen darauf hin, dass am Nordwall eine von Rat und Verwaltung getragene Infrastrukturmassnahme vor der Umsetzung steht. „Der Abriss im Bestand wird eine der ersten Maßnahmen sein. Dann müssen wir ohnehin nach neuen Lösungen suchen. Da wäre es klug und kostengünstiger, wenn wir gleich nach einer anderen Lösung suchen würden. Deswegen ist die Unterbringung am Nordwall eine Scheinlösung“.

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