„Pakt für unsere Stadt“ – Grundvernünftige Zusammenarbeit

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Ralf Blidon (FDP) erklärte zum Nachtragshaushalt 2014 (KGSt.):

„Es geht um nicht mehr oder weniger als die Sanierung unseres Haushaltes und damit um die Erhaltung der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“.
„Dies ist eine Herkulesaufgabe. Ohne die grundvernünftige Zusammenarbeit in dieser ganz wichtigen Zukunftsfrage wäre es nicht zu diesem Konsolidierungspaket gekommen“, so Blidon, der bedauerte, „dass die Unabhängigen sich dieser Zusammenarbeit zu Gunsten der Stadt Celle entzogen haben“.

„Rund 175 Millionen Euro langfristige Kredite, die einen Zinsaufwand von jährlich etwa 6 Millionen Euro erfordern und Liquiditätskredite in Höhe von etwa 60 bis 70 Millionen Euro sprechen eine deutliche Sprache. Das ist auf Dauer nicht zu finanzieren. Deswegen müssen wir jetzt handeln und Vieles auf den Prüfstand stellen“, so Blidon.

Blidon ist der Überzeugung, dass „bei dieser Haushaltssituation die aktuellen Konsolidierungsbemühungen erst der Beginn unserer Sanierungsbemühungen sind“. Blidon wies darauf hin, dass „alle Mitarbeiter und jeder Bleistift Tag für Tag und Monat für Monat aus Liquiditätskrediten finanziert werden. Das ist alles andere als seriös.“

Die FDP Fraktion hat in den gemeinsamen Ratsbeschluss die Bedingung eingebracht, „dass künftig vor jeder Investition eine Bedarfsanalyse durchgeführt und eine Folgekostenbe- rechnung erstellt und attestiert wird und dass nur Entscheidungen getroffen werden, für die die Stadt auch zuständig ist“, so Blidon „Anderenfalls“, so Blidon „servieren wir wieder politische Beliebigkeiten, die man gerne hätte, die wir uns aber nicht leisten können“.

Über die Ratssitzung berichtet die Cellesche-Zeitung am 18. Juli 2014.

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