SPD – Erst Gymnasium kaputt machen, dann Schulfrieden

ernes_

 

„Das, was Mende und Schmidt aus Anlass ihrer Initiative zum angeblichen Celler Schulfrieden erklären, ist scheinheilig“, so der Celler FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen und der FDP Landtagsabgeordnete Jörg Bode ergänzte „Gerade Schmidt könnte am kommenden Mittwoch in einer namentlichen Abstimmung zum Schulgesetz im Landtag den Weg zu dem von der FDP angebotenen Schulfrieden frei machen. Dieser ist nur zu erreichen, wenn die derzeit strittigen und mit landesweiten Demonstrationen von Eltern, Schülern, Lehrern, Gewerkschaften und Schulleitern kritisierten Änderungen des Schulgesetzes zurückgestellt und ein offener Dialog über die benötigten Dinge zur Qualitätssteigerung begonnen werde. Aber dazu ist weder die Landesregierung noch die SPD und auch nicht der Abgeordnete Schmidt bereit, der es alleine mit seiner Stimme in der Hand hätte den Schulfrieden möglich zu machen“.

„Stattdessen sollen sofort in Celle die ersten Schritte folgen. Die Gründung weiterer Gesamtschulen wird zu einer Schliessung von mindestens einem Gymnasium führen, dass ist das Gegenteil von Schulfrieden“ so Joachim Falkenhagen.

Jörg Bode: „Wer scheinheilig die geringe Abiturientenquote im Landkreis beklagt und diese erhöhen will, wird mit der Schliessung von Gymnasien das genaue Gegenteil erreichen. Es ist auch unehrlich heute einen Modernisierungsstau an den Schulen zu beklagen, aber zu verschweigen, dass sich die SPD der Initiative Schulsanierung der FDP in der Vergangenheit verweigert hat. Heute wollen Mende und Schmidt Probleme lösen, die sie selber verursacht haben“.

Für die FDP sollte der Schüler und sein Lernerfolg im Mittelpunkt stehen. Dafür brauchen die Lehrer endlich Reformruhe, sowohl auf Landesebene als auch im Landkreis Celle. Statt jetzt eine weitere Strukturreform anzustossen, sollte man sich darauf Konzentrieren den Lehrern die notwendige Ausstattung zur Verfügung zu stellen, sowohl beim Raumangebot als auch bei modernsten Unterrichtsmaterialien.

„Auch bei der Inklusion sollte man dringend auf die Stimmen der Fachleute hören und nicht erfolgreiche Förderschulen nur aus ideologischen Gründen abschaffen. Der SPD-Abgeordnete Schmidt sollte endlich aufhören die Kritik an dem neuen Schulgesetz als Polemik oder Populismus zu diskreditieren, sondern damit beginnen die Realität in den Schulen und im Landkreis Celle wahrzunehmen. Wenn alle Fachleute, Lehrer, Schüler, Eltern und auch Verbände erklären, dass man mit dem Schulgesetz schwere Fehler macht, sollte man doch ernsthaft überlegen warum alle anderen Unrecht haben nur nicht die SPD. Normalerweise gibt ist immer nur einen Geisterfahrer und nicht alle anderen“, so die FDP Kreistagsfraktionsvorsitzende Jutta Krumbach.