Wir bleiben dabei – Beste Bildung für unsere Kleinen

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„Optimale Bildung von der Grundschule an ist die beste Voraussetzung für die beste Bildung eines jeden Kindes“, erklärte der FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen, der an dem Ziel seiner Fraktion festhält den „Kleinen“ die Möglichkeit zu geben, eine Grundschule mit Bildungsschwerpunkten ihrer Wahl zu besuchen.

„Da kann der Schuldezernent das dadurch angeblich entstehende Verkehrschaos beschwören, andere mögen das Schreckgespenst der Restschulen als Gegenargument nehmen und ganz eingefleischte Linke mögen davon sprechen, dass wir damit Eliten heranziehen möchten und es wird dann wieder heißen „typisch FDP“. Das sind alles Vorurteile, die letzten Endes beste Bildung verhindern. Wir vertrauen darauf, dass Menschen im vernünftigen Miteinander bessere Antworten finden als der Staat. Ihre Verantwortung gegenüber den Kindern darf nicht durch reaktionäres Verwaltungshandeln gebremst werden”, so Falkenhagen.

Er wies darauf hin, dass auch das Niedersächsische Schulgesetz die Bildung eines einzigen Schulbezirkes für die Grundschulen ermöglicht.

„Es ist allein schon ein großer Wert, wenn Kleinkinder nicht zur Lüge angehalten werden müssen um die Grundschule der Wahl wahrheitswidrig mit dem Wohnort der Oma begründen müssen“, so Falkenhagen.

Keinem Kind soll der kurze Schulweg genommen werden. Aber diejenigen Eltern, die ihr Kind auf Schulen mit Bildungsschwerpunkten unterrichtet wissen möchten, die sollen es dürfen.

Hierzu Ralf Blidon, Mitglied im städtischen Schulausschuss „Die Bevormundung der Eltern durch die Verwaltung muss ein Ende haben. Eltern wissen besser als jeder Schulträger, welcher Bildungsschwerpunkt für ihre Kinder richtig ist. Einzugsbereiche sind in allen schulischen Bereichen abgeschafft worden. Ausgerechnet bei den Kleinen wird die staatliche Bevormundung aufrechterhalten. Während das Argument der Planungssicherheit in anderen Schulbereichen keine Rolle spielt, wird es hier aus der Klamottenkiste geholt“.

Falkenhagen „Es geht nicht an, dass das Organisationsinteresse der Verwaltung über dem Bildungsinteresse von Eltern und Kindern steht. Aufgabe aller Verantwortlichen ist es, die Rahmenbedingungen für alle Schulen so zu gestalten, dass sie besser werden können. Dies liegt im Interesse von Lehrern, Schülern und der gesamten Gesellschaft.“

Letztlich, so sind sich die Freien Demokraten sicher, werden viele Eltern den kurzen Weg zur Grundschule bevorzugen. Die wenigen, die für ihr Kind eine Grundschule mit Schwerpunkt bevorzugen, werden das System nicht durcheinanderbringen.