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Das Planfeststellungsverfahren zum Kaliberg scheint gescheitert

Robert Kudrass und Bea Thunich

 

Das Planfeststellungsverfahren mit dem Antrag auf Genehmigung für die Abdeckung des Kaliberges liegt beim LBEG in Clausthal. Die Unterlagen liegen ebenfalls bei den Gemeinden Wathlingen, Flotwedel und Uetze zur Einsicht. Hierzu hat der FDP-Ortsverband Wathlingen sich seit Jahren umfangreich mit dem Thema, sowie mit den Genehmigungs-Unterlagen beschäftigt und am 31.01.2018 auf der Mitgliederversammlung klar positioniert.

Hierzu erklärt Alexander Schadow, FDP-Ortsvorsitzender:

„ Wir haben in der Mitgliederversammlung einen einstimmigen Beschluss gefasst: Das Planfeststellungsverfahren, das K + S jetzt beim LBEG eingereicht hat, wird die großen Probleme zur Versalzung des Grundwassers und das mit der Begrünung verbundene Verkehrschaos in den Gemeinden Wathlingen und Nienhagen nicht lösen, so dass wir dies politisch nicht akzeptieren können. Für die Wathlinger FDP ist das Planfeststellungsverfahren gescheitert.“ Bea Thunich, FDP-Ortsvorstandsmitglied ergänzt weiter, „insbesondere das Gutachten der FUGRO Consult GmbH im Planfeststellungsverfahren zeigt, dass die weitere Versalzung durch die Begrünung der Halde nicht gestoppt werden kann. Das aber wäre in dem beantragten Verfahren die Aufgabe von K + S gewesen. Nein, K + S behebt weder die Versalzung des Grundwassers noch wird die Bevölkerung und die Umwelt geschont. Die Problem-Schwerpunkte der Maßnahme sind hauptsächlich die verbleibende Versalzung des Grundwassers, das Verkehrschaos und die Umweltbeeinflussung.“

Um so erfreulicher ist es, dass seit Ende letzter Woche auch Bürgermeister Torsten Harms der Meinung ist, dass der Kaliberg „nasse Füße hat“ und im Grundwasser steht. Schadow freut sich, „ die gesamte FDP begrüßt den Wandel von BM Harms und die damit verbundene Einsicht der Räte Wathlingen und Nienhagen, und führt ergänzend aus: „Der fast unkontrollierbare Aufbau der Abdeckung, das überhöhte Gewicht und das noch tiefere Einsacken der Halde in den Grund sowie evtl. Immobilien-Wertverluste im Umkreis sind einfach die Argumente die die Politik hier berücksichtigen muss.“

Der FDP-Kreisvorsitzende und Ratsherr Robert Kudrass erinnert sich: „Nach dem der FDP-Ortsverband seit 2015 immer wieder auf die Unzulänglichkeiten bei der geplanten Begrünung des Kaliberges hingewiesen, dafür viel Schelte bekommen hat und in die Kategorie der Querulanten eingestuft wurde, scheint jetzt im Rat beider Gemeinden glücklicherweise ein Wandel eingetreten zu sein.“ Kudrass weiter: „Unsere Thesen, die Versalzung des Grundwassers kann nicht gestoppt werden und der geplante Transportverkehr ist im höchsten Maße gefährlich und für die Menschen unzumutbar, sind nun von CDU und SPD übernommen worden, werden so richtungsweisend in den Ausschüssen behandelt und sind in den neuesten Veröffentlichungen zu finden.“

Die FDP in der Samtgemeinde erinnert weiter, schon im Februar 2016 wurden in Nienhagen alle Ratsmitglieder zu einem Informationstermin der FDP zum Thema Kaliberg eingeladen. Hier sollten die Antworten des ersten Fragenkataloges an die Landesregierung besprochen werden. Alle Ratsmitglieder haben diesen Termin ignoriert, und die FDP wurde wegen ihrer „Stimmungsmache“ belächelt.

Schadow und B. Thunich möchten auch heute noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, sich mit dem Thema der Aufhaldung und Begrünung des Kaliberges auseinanderzusetzen. Ratsmitglied Bea Thunich weist daraufhin, dass mit den zu erwartenden Problemen bei der geplanten Maßnahme in den nächsten 20 Jahren hauptsächlich die Menschen in den Gemeinden fertig werden müssen. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne unter mail@fdp-sg-wathlingen.org oder per Telefon 0152 56966198 an uns. „Wir stehen ihnen jederzeit bei Fragen zur Verfügung“, erklärt der FDP-Ortsvorsitzende Alexander Schadow.

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