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Der Heese-Markt lebt

Der Heese-Markt in der Neustadt versorgt die Bewohner seit vielen Jahren mit frischen Produkten. Jetzt erscheint es fraglich, ob dies auch in Zukunft so bleiben wird.
Im städtischen Ausschuss für Wirtschaftsförderung wurde das Thema angesprochen und diskutiert. Alle Fraktionen waren sich darüber einig, dass es gut für die Bewohner wäre, wenn der Markt erhalten bleiben würde. Alle wiesen aber auch auf die bestehenden Probleme hin. Viele Händler würden sich zur Ruhe setzen und finden trotz eigenen Bemühens keine Nachfolger. Zudem zieht der nebenan liegende Supermarkt Kunden ab.

Wir fragen Sie, welche Maßnahmen aus Ihrer Sicht dazu führen könnten, den Markt zu erhalten.
Oder: halten Sie den Markt für entberlich? Könnten Sie sich Alternativen vorstellen?

9 Kommentare

  1. admin_2014 sagt:

    Per Email schrieb uns Andrea Wedemeyer:

    Hallo,
    hier einmal meine Meinung:
    Ob der Mittwochs-Markt zu halten ist, müssen die Verkäufer selbst wissen, ob sie ihr Einkommen haben,
    aber der Samstags-Markt sollte uns doch wenigstens erhalten bleiben, ist das Einkaufen auf einem Markt doch ganz etwas anderes als die Industrie-Ware im Supermarkt. Auch sind die kurzen Wege und der zeitliche Aufwand gegenüber einer Fahrt zum Stadtmarkt doch erheblich weniger. Von dem schon über viele Jahre gewachsenen persönlichen Kontakt einmal abgesehen und wie schön es ist, auf dem Markt immer wieder bekannte Menschen zu treffen, denen wir länger nicht über den Weg gelaufen sind.
    Aber ein Blumen-/Gärtnerstand fehlt noch doch sehr.
    Ich würde mir wünschen, ab und zu durch Gruppen aus dem Umfeld einen Info-Stand, einen Weihnachtsverkauf etc. zu organisieren.
    Aber das ist gar nicht so wichtig – wichtiger ist der all-samstägliche gute Einkauf auf diesem Markt mit Gemüse, Äpfeln, Fisch, Geflügel, Bäckerei und Fleischerei. Da haben wir Vertrauen in die Ware und zu den Verkäufern und haben nicht so viel Angst vor schlechter Ware.

    Herzliche Grüße
    Andrea Wedemeyer

  2. Karin Matzmoor sagt:

    Wie wäre es, wenn man fragt, ob die Albrecht Thaer- Schule mit ihren Hauswirtschaftsschülern ihre Produkte auf dem Markt anbieten möchte und im Nachbarschaftstreff Capito sich im Kochen und Backen üben kann ? Da im Heesegebiet viele Ältere wohnen, wird das Angebot vielleicht gern angenommen. Man kann auch die Migranten/ Flüchtlinge fragen, ob diese uns ihre Heimat ein wenig näher bringen wollen mit selbstgemachten Produkten ( handwerklich, aus der Küche usw.) aus ihrer Heimat. Vielleicht möchten auch private “ Gärtner“ ihre Produkte anbieten und man kommt diesen bei den Standgebühren entgegen. Wenn man den Markt zum Nachbarschaftstreff ausweiten würde , vielleicht mit Darbietungen aus Kunst und Kultur ( Shantychor, Musikgruppen Hölty-Gymn., Musikschulen, Ausstellung Atelier 22, usw.) würde dies sicher auch viele weitere Personen anziehen und zum Kauf ermuntern. Die alles muß ja nicht jedesmal passieren, vielleicht 1x monatlich. Visionen sollte man haben und evtl. werden manche ja Wirklichkeit.

  3. Auch bei uns in der Mohren-Apotheke am Heeseplatz ist der Markt ein häufiges Gesprächsthema im Team und mit unseren Kunden. Wir sind auf jeden Fall für den Fortbestand, da es ein wunderbares Medium zur Belebung unseres Stadtteils, zum Zusammenleben in der Nachbarschaft stellt. Hier an den Ständen wird „Menschlichkeit“ gelebt! Eine Auszeit aus dem Discounter-Stress und den piependen Kassen!
    Auch unsere Kunden sind verärgert über diese schlechte Mundpropaganda, die derzeit über den Heesemarkt im Umlauf ist! Seit jeher setzen wir uns für den Fortbestand ein und bis jetzt können wir jeden Mittwoch und Samstag das „Leben“ auf dem Markt beobachten.
    Stände umzustellen ist eine sehr gute Idee – z.B. um den Markt auch mehr nach außen zu öffnen. Eine „Suppenküche“ ist gefragt und ebenso ein Bratwurststand, sowie ein Kaffeewagen!!
    Unsere Bitte an die Politik ist: Setzt diese Ideen, die in all den Kommentaren genannt werden um! Und schafft die Beschränkungen und entwicklungshemmenden Regularien ab, die jeden neue Idee im Keim ersticken! Wir helfen auch gerne mit!

  4. Wedemeyer,Dietmar sagt:

    Wir kaufen schon über längere Jahre gerne auf dem Heese-Markt ein. Uns gefällt das Gespräch mit den Marktbeschickern. Man nimmt sich gerne Zeit und gibt Erklärungen über die Ware. Was geändert werden sollte, sind die großen Lücken zwischen den Ständen. Da bedarf es dringend ein Zusammenrücken. In der Stadt geht es doch auch, warum nicht hier?Da könnte sich die Stadt mal einen Ruck geben und die Aufteilung alsbald ändern. Es täte uns sehr leid, wenn es diesen Markt nicht mehr geben sollte. Mit einem vollgepackten Korb, kann man sein Auto auch schnell erreichen . Also, Daumen drücken und endlich handeln !!!

  5. Sebastian Schrenk sagt:

    Als Hauswirtschaftslehrkraft einer benachbarten Schule bin ich sehr froh, dass es noch eine Alternative zu Penny, Edeka & Co. gibt und die Vorteile regionalen Handelns hautnah erlebt werden können. Schade, dass es immer weniger Stände gibt, Fisch, Käse und besonders Brotwaren bei den immer kürzer werdenden Öffnungszeiten des Back-Shops am Heesemarkt fehlen. Und falls es möglich wäre lieber nur alle zwei Wochen den Markt abzuhalten und dafür bis in den Nachmittag hinein, dann könnte ich nach Dienstschluss auch privat einmal dort einkaufen.
    Darüber hinaus: Ist angedacht, einen kleinen Weihnachtsmarkt – wenn auch nur für eine Woche – aufzubauen? Dort könnten sich z.B. auch die Schulen im Heese/Neustadtgebiet präsentieren.

    • admin_2014 sagt:

      Danke für Ihre Anregungen!

    • Für einen Weihnachtsmarkt stehen wir gerne helfend zur Seite! Vor zwei Jahren hatten wir einen Weihnachtsmarkt an einem Samstagmittag bereits organisiert bekommen. Die nachfolgenden Jahre fehlten uns lediglich die Holzbuden… Gerne hoffen wir auf Ihre Unterstützung und freuen uns auf eine Zusammenarbeit!
      Bei Interesse melden Sie sich gerne bei den „Krauses“ aus der Mohren-Apotheke!

  6. Reinhard Münster sagt:

    Der Markt wird schlechter geredet als er ist. Ich kaufe dort am Sonabend gerne bei den freundlichen Marktbeschickern ein. Der Markt sieht tatsächlich leerer aus als er ist. Man sollte die Stände anders aufstellen. Im Laufe der Zeit haben sich Lücken ergeben, die unnötig sind und die den Eindruck vermitteln, dass dort nichts los ist.

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