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Die Zeitumstellung muss abgeschafft werden

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Uhren vorstellen, Uhren zurückstellen. Eine Umfrage der Europäischen Union unter EU-Bürgern erfuhr großen Anklang. „Ich bin dafür, die Zeitumstellung abzuschaffen“, erklärt FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer. Er hofft, dass seine Meinung von vielen EU-Bürgerinnen und -Bürgern geteilt wird. „Viele Menschen haben gesundheitliche Probleme durch die Zeitumstellung, die meisten sind einfach nur genervt“, betont er.

Theurer wünscht sich, dass die EU dieses Thema nach Abschluss der Umfrage weiter angehe. Die Zeitumstellung ist für die Freien Demokraten ein typisches Beispiel eines nutzlosen staatlichen Eingriffs in das Leben der Bürgerinnen und Bürger. Für ihre Abschaffung gibt es viele Argumente. „Vom Anstieg an Herzinfarkten, Schlafstörungen und Suiziden direkt nach der Umstellung wird seit Jahren berichtet“, betont das FDP-Präsidiumsmitglied. Auch für die Landwirtschaft bedeutet die Zeitumstellung vor allem Stress: Kühe produzieren weniger Milch durch die Zeitverschiebung. Um gegenzusteuern, wird die Zeitumstellung von Landwirten über mehrere Tage „gestreckt“.

Das vermeintliche Argument für die Einführung der Sommerzeit war in den 80er-Jahren, die Energieersparnis durch mehr Tageslichtnutzung. Experten sagen heute: Diese Idee hat nicht gefruchtet. Der Großteil unseres Stromverbrauchs wird durch technische Geräte erzeugt, die bei Tageslicht ebenso viel Strom verbrauchen. Im Fall von Laptops oder Smartphones sogar mehr. Für Theurer bedeutet das zusammengenommen: „Wenn eine Regelung keine Vorteile nachweisen kann, aber Nachteile vorhanden sind, gibt es nur eine Antwort: Sie muss weg.“

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