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FDP besucht Gedenkstättenstiftung

 

 

„Jede Zukunftsidee wird vor dem Hintergrund der Geschichte geboren“, erklärte der FDP Kreisvorsitzende Robert Kudrass aus Anlass eines Gespräches mit dem Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, die ihren Sitz an den Dammaschwiesen in Celle hat.

Die Freidemokraten informierten sich über die Arbeit der Stiftung, die seit ihrer Gründung 2004 ihren Sitz in der Stadt Celle hat und deren Aufgabe es ist, das Wissens über den Nationalsozialismus, seine Ursachen und Folgen zu vertiefen, der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen würdig zu gedenken und zur Förderung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in der Gesellschaft beizutragen.

Der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Jens-Christian Wagner, machte deutlich, dass in der Geschichte die Ausgrenzung und Verfolgung gesellschaftlicher Gruppen vielfach mit diskriminierender Sprache begann. „Dem nationalsozialistischen Massenmord ging eine schleichende Ausgrenzungspolitik voraus. Deswegen ist es wichtig, dass mit der Sprache in der Politik sorgfältig umgegangen wird“, so Dr. Wagner.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen freute sich darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und den Schulen im Landkreis intensiv betrieben wird. “Sie sollte breit ausgebaut werden und auch auf Oberschulen und auf Gesamtschule ausgedehnt werden, damit nachkommende Generationen in Kenntnis der Geschichte Zukunft gestalten können“.

Die Gesprächsrunde war sich einig darin, dass die Geschichte des Nationalsozialismus künftig stärker unter Betrachtung der Täter stattfinden müsse.

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