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Themen-Blog 3: Am Kaliberg wird es ernst

Nun ist es so weit, die Arbeiten am Kaliberg sollen beginnen!


K+S hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) den Antrag für das Planfeststellungsverfahren offiziell zur Genehmigung eingereicht. Weil es eine sehr komplexe Angelegenheit ist, sollen von den Gemeinden Wathlingen, Nienhagen und Uetze je ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Gemeinden, Interessenverbände, Vereine und Institutionen sollen beteiligt werden.

Wir hatten bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Belastungen, die auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen, erheblich sein werden. Dabei erinnern wir, dass geplant war, den Schwerlastverkehr (täglich mindestens 100 Sattelzüge zum Kaliberg und zurück) durch die Ortschaften laufen zu lassen. Weiterhin wird es Belastungen durch Lärm, Staub und Dreck geben, von denen wir heute noch nicht wissen, wie umweltschädlich diese sind.


Wir fordern hiermit die Bürger noch einmal auf, sich mit dem Thema zu befassen und notfalls Einsicht in die Unterlagen nehmen, die ab Mitte Januar 2018 öffentlich ausgelegt werden. Wir werden über mindestens 20 Jahre in den beteiligten Gemeinden eine Unruhe haben, wie es sie noch nie gegeben hat.


Liebe Bürgerinnen und Bürger, setzen Sie sich mit dem Thema ernsthaft auseinander, sprechen Sie mit uns (Tel.: 0152 56966198) oder schreiben Sie Ihre Anregungen, Ihre Kritik oder aber Ihre Zustimmung zu dem Vorhaben direkt hier in unseren Themen-Blog – von der „wundervollen Begrünung“ wird erst frühestens in 20 Jahren etwas zu sehen sein.


Hören, was ist. Machen, was geht.
Wir freuen uns auf Ihre Stellungnahmen.

Ihre Freien Demokraten in Wathlingen

Robert Kudrass

1 Kommentar

  1. Bartsch, Joachim sagt:

    Liebes FDP Team,
    K+S spricht immer von Kostenausgleich durch Einnahmen von Z2 Material. An anderen Orten gilt folgende Rechnung: Die LKW laden heute 25-28Tonnen, also ergibt das Einnahmen bei 100 LKW von 92400€ am Tag . K+S sprach vor 2 Jahren von 100 bis 400 LKWs. Also sind 92400,00€ ein schlechter Tag, es können auch 369600,00€ werden– Boden siebfähig Z2, Bauschutt Z2, Packlage Z2 mit Zertifikat – je nach Absprache ca. 33,00 €/t. Material von abgerissenen AKW`s ist natürlich teurer.
    Unsere Bedenken und Einwende: Unsere Lebensqualität wird negativ beeinflusst. Vielfache Staubentwicklung > Anlieferung, Entladung, Füllen der Brechanlage, laden auf Damper, Aufbringen auf die Halde. Das Einathmen der Stäube ist gesundheitsschädlich und wird zu schweren Krankheiten führen. Wir bauen Obst und Gemüse an, das wird dann nicht mehr möglich sein. Wäsche kann draußen nicht mehr getrocknet werden. Der Pool kann nicht mehr betrieben werden. Kinder können nicht mehr in der Sandkiste spielen. Grillen und sonnen ist nicht mehr möglich. Die Staubentwicklung im und am Haus – Fenster, Türen und Terasse – wird unerträglich sein. Ein 20m höherer Berg nimmt uns die Sonne. Der Wert unserer Immobilie wird extrem sinken. Wer haftet für Bergschäden – Bodensenkungen – Risse an Gebäuden? Durch 14 Mio. Tonnen zusätzlichen Gewichts sind Bodensenkungen möglich.
    Warum kann eigentlich eine „Baustoff Recycling GmbH“ einen Antrag beim LBEG stellen? Was hat so eine Firma mit Bergbau zu tun? Wer haftet, wenn diese Firma insolvent ist. Warum gilt für diese Firma nicht Deponierecht statt Bergrecht?
    Beste Grüße
    Bärbel und Joachim Bartsch

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