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Kreistag diskutiert über Kaliberg Wathlingen

 

Seit 2015 versuchen wir von der FDP den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinden offene und ehrliche Informationen zum Thema Kaliberg zu vermitteln.

In all den Monaten sind wir beschimpft worden. Es wurde uns vorgeworfen, wir wollten nur Unruhe stiften, und wir wollten zum Beispiel touristische Attraktionen (Stiftung)  kaputt machen. Wir haben die Machenschaften der SPD als „Klüngel“ bezeichnet, was einen Sturm im Wasserglas ausgelöst hat. Allein die regierende Fraktion in der Gemeinde Nienhagen konnte uns nicht vom Gegenteil überzeugen: Die parteiübergreifende Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister wurde nicht angenommen. Ein von uns inszenierter Termin für den Informationsaustausch mit allen Fraktionen wurde ebenfalls nicht angenommen. Anträge zur Sicherung und zum Schutz der Menschen in der Gemeinde wurden reihenweise abgelehnt, usw. usw.

Da wir aber nicht nachlassen, uns um das Wohl der Bürger zu kümmern, haben wir vom Ortsverband unsere Kreistagsmitglieder eingeschaltet, die einen Informationstermin mit K+S im Kreistag erwirkt haben. Der Kreistag – mit allen Fraktionen (!) – ist nun aktiv geworden und hat sich der immer noch offenen Fragen und Unsicherheiten angenommen. Dabei kam unter anderem heraus, dass bekannt ist, dass eine Salzwasserfahne vom Kaliberg in Richtung Nienhagen fließen soll und somit das Grundwasser beeinträchtigt. Daraus kann man nur vermuten, die Ergebnisse der K+S-eigenen Beobachtungsbrunnen werden nicht wahrheitsgemäß wieder gegeben. Hierzu wird der Ex-Wirtschaftsminister Jörg Bode, über die FDP-Landtagsfraktion eine Anfrage zur Offenlegung der Grundwassermesswerte von K+S an die Landesregierung stellen. Bode äußerte sich dazu wie folgt: „Es kann nicht sein, dass die Bauern unter der Grundwasserversalzung leiden und somit die Einkommensgrundlagen der Landwirte zerstört werden.“

Sehr fragwürdig ist auch nach wie vor die beabsichtigte Verwendung von sog. „Z2-Material“ für die Eindeckung des Kaliberges. Die beim Brechen des Materials entstehende Staubentwicklung wird Schadstoffe beinhalten, die durch die Windbewegungen für die Bevölkerung eine Gefahr darstellen. Fragen und Unzulänglichkeiten laufen sich den Rang ab. Der Kreistag wird sich nun weiter mit dem brisanten Thema Kaliberg befassen und eine Petition zum Schutz der Bürger erstellen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden, soll diesem Treiben, das uns alle angeht, das unser Geld kostet und das unsere Sicherheit und unser Wohl in Frage stellt, hier vor Ort weiter so betrieben werden, wo vieles unter den Tisch gekehrt wird und Informationen nur spärlich oder gar nicht herausgegeben werden. In der Gemeinde Nienhagen finden unsere Sorgen und Warnungen wenig Widerhall. Bei Teilen der Gemeinde Wathlingen scheint die Beruhigung der Bürger im Vordergrund zu stehen. Die neu gegründete Bürgerinitiative „Umwelt“ ist dagegen sehr aktiv.

Wir glauben, es ist noch nicht zu spät für eine gemeinsame Würdigung und gemeinsamer Aktivitäten aller Fraktionen, denn hier geht es nicht um Besserwisserei, sondern um das Wohl und Wehe aller Bürger. Das liegt uns sehr am Herzen.

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