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Landschaftliches Kleinod soll erhalten bleiben

Die Freien Demokraten im Stadtrat wollen sicherstellen, dass Hochwasserschutz, Landschaftsschutz und die Interessen der Bewohner und Grundeigentümer im Verlauf der Aller zwischen dem Allerwehr und der Ziegeninsel gewährleistet wird. 

„Dieser Bereich ist ein landschaftliches Kleinod und für Besucher, Bürger und Anwohner und eine Augenwaide, an der sie sich täglich erfreuen können“ so das Mitglied des Ortsrates Blumlage/Altstadt Jörg Köntopp (FDP). 

Der FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen ergänzt: „Wir haben die Sorge, dass hier durch die Hochwasserschutzmaßnahmen etwas zerstört wird. Ein nur ingenieurmässig geplantes Allerufer, das vorrangig dem Hochwasserschutz gewidmet ist, darf es nicht werden. Natürlich hat der Hochwasserschutz eine ganz gewichtige Rolle zu spielen. Aber hier sollten nach unserer Überzeugung freie Landschaftsarchitekten an der Planung und Umsetzung mitwirken und sollte vor allen Dingen auf die Anregungen und Interessen der Bewohner Rücksicht genommen werden. Schließlich stellen sie Teile ihrer Grundstücke für die Maßnahme zur Verfügung und ihre Grundstücke werden sich verändern um den Hochwasserschutz für viele Bewohner der Stadt Celle zu gewährleisten“.  

Nach seiner Überzeugung ist die Verwaltung auch bereit diese Gespräche zu führen, allerdings werde auch hier der Grundsatz gelten, dass Konkurrenz zu den besseren Lösungen führen kann.

1 Kommentar

  1. admin_2014 sagt:

    Jörg Krueger hat FDP Celles Beitrag geteilt: „Es wäre gut, wenn nicht nur die Handvoll FDP Vertreter über diese Baumaßnahmen sondern auch die Bürger und Bewohner Celles diskutieren würden. Sonst heißt es nachher dass die böse Politik oder die noch bösere Verwaltung im Rathaus im Alleingang und im Hintertürchen entschieden hat. Insofern gebührt der Celler FDP mein Dank die Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt zu haben. Die Oberaller und besonders der Verlauf im Bereich der Altstadt gehört für mich zu den Stadtjuwelen und muss daher besonders behutsam behandelt werden – im Interesse der Anwohner, also insbesondere Eisvogel, Flusskrebs, Miesmuschel, Haubentaucher und der ganzen Pflanzenwelt aber auch aller Menschen die dort leben oder einfach nur spazieren gehen. Da darf der Hochwasserschutz dann ruhig ein bisschen teurer werden.“

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