„Fesche Lola, Brave Liesel“ – FDP Vorstand nimmt an Premiere teil
27. August 2018
So sieht Deutschland die Digitalisierung
30. August 2018
alle anzeigen

Modernes Rentenkonzept statt teurer Rentenversprechen

 

 

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will das Rentenniveau bis 2040 sichern. Wie dies finanziert werden soll, ist noch unklar. Sein Vorhaben würde jedoch drastische Mehrbelastungen für den Haushalt bedeuten. „Wer einen Rentenwahlkampf ankündigt, der wird einen Steuererhöhungswahlkampf führen“, kritisiert Christian Lindner Scholz‘ Vorschläge. Stattdessen müsse die Politik den Mut haben, den Menschen die Fakten zu nennen und „das System konsequent für die Enkel tragbar machen“, fordert Lindner.

Die Große Koalition habe bereits „Milliarden verpulvert, ohne sich zielgerichtet dem Problem der Altersarmut zu widmen“. Die jetzt vorgestellten Rentenpläne des Finanzministers bezeichnet Lindner als „Verzweiflungstat“, die selbst mit drastischen Mehrbelastungen nicht finanzierbar sei. Die Pläne der Großen Koalition offenbaren laut Lindner, dass die „arbeitende Mitte in der Großen Koalition keinen Anwalt mehr hat“. Statt der teuren Rentenversprechen braucht es endlich ein modernes Rentenkonzept.

Angesichts des demografischen Wandels und der veränderten Arbeitswelt fordern die Freien Demokraten deshalb, den Generationenvertrag neu zu beleben und die Rente enkelfit zu machen. Deutschland braucht eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip, die gleichermaßen auf gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge setzt. Ein Onlineportal, das für jeden Bürger die verschiedenen Elemente abbildet, soll Transparenz bei den Bezügen und der Aufteilung der einzelnen Rentenanteile liefern. Zudem will die FDP einen flexiblen Renteneintritt realisieren, der die persönliche Erwerbsbiografie berücksichtigt und längeres Arbeiten ermöglicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: