Willkommen im Rathaus

Die FDP-Fraktion besteht seit der Kommunalwahl 2011 aus Joachim Falkenhagen (Fraktionsvorsitzender) und Harald Range.

Jeder Einzelne hat das Recht darauf, seinen Traum zu verwirklichen. Uns geht es darum, Mut zu machen und dafür zu sorgen, dass Mut sich auszahlt. Denn wir wissen: Jeder Einzelne hat es in der Hand: Veränderung, Chancen, Aufbruch. So kann unsere Stadt wieder in Bewegung kommen. Klingt nach Zukunftsmusik? Sicher. Aber es ist Zeit, dass wir endlich die Herausforderungen anpacken und politisch den richtigen Rahmen setzen. Es geht um unsere Stadt und um unser Land.

Wir bemühen uns sehr darum die Stadt Celle zu entwickeln. Das ist angesichts der schlechten Haushaltssituation nicht einfach und muss gut überlegt sein. Einerseits ist unser großes Ziel, die Verschuldung der Stadt zurückzuführen, andererseits müssen wir in die Stadt investieren, damit sie morgen nicht von gestern ist. Dabei bemängeln wir, dass viele Vorhaben der Stadt Celle viel zu viel Zeit benötigen, ehe sie umgesetzt werden. Daher haben wir zur Kommunalwahl die Kampagne „Der Stau beginnt im Rathaus“ entwickelt um darauf hinzuweisen, dass sich die Entwicklung unserer Stadt „an allen Ecken und Enden staut“, weil die politische Verwaltung der Stadt zu viel Zeit benötigt Entscheidungen zu treffen.

Ein gutes Beispiel für Investitionsnotwendigkeiten ist die alte MTV Halle am Nordwall. Nach hartnäckigem Einsatz unserer Fraktion haben auch die anderen Ratsfraktionen erkannt, dass es sich nicht lohnt, auch nur einen “Pfennig” in die 100 Jahre alte MTV Halle zu investieren. Da in der Innenstadt keine Sporthalle vorhanden ist, soll nach unserer Überzeugung ein Neubau “mit Augenmaß” erstellt werden. Allerdings macht uns nachdenklich, dass Oberbürgermeister und SPD beständig von einer „Multifunktionshalle“ sprechen. Das klingt nach „teuer“ und „teuer“ können wir uns derzeit nicht leisten!

Wir haben uns die Arbeit im Rat aufgeteilt. Die Vertretung in den Ausschüssen des Rates können Sie hier einsehen.

Wenn Sie Anregungen für die Ratsarbeit haben, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Senden Sie uns einfach eine Mail.

mercier

Dr. Andreas Mercier

Dr. Andreas Mercier vertritt unsere Fraktion im Ortsrat Altstadt / Blumlage, dem Herzen unserer Stadt und steht der Ratsfraktion beratend zur Seite.

Dies gilt im Übrigen auch für Hans-Herbert Encke und Jörg Köntopp (unten), die bei der Kommunalwahl 2006 für die FDP in den Rat gewählt worden sind.

 

Fraktion

Dr. Andreas Mercier, Joachim Falkenhagen und Hans-Herbert Encke

 

 

 

Unsere Arbeit in den Jahren 2006 bis 2011
haben wir hier als PDF-Datei und hier auf unserer Website dokumentiert. Bitte verschaffen Sie sich einen Eindruck von unseren Aktivitäten in dieser Zeit, damit Sie uns etwas besser kennen lernen.

Unsere Ziele für die Wahlperiode 2011 bis 2016
finden Sie hier. Nehmen Sie uns gerne beim Wort oder geben Sie uns Hinweise und Anregungen für die Lösung von Problemen mit diesem Mail. Wir sind dankbar für jede Anregung.

 

„Augen auf“ zum Jahreswechsel 2015 / 2016

In einer gemeinsamen Aktion zu Weihnachten und zum Neuen Jahr haben die Fraktionen der Freien Demokraten eine Aktion der Staatsoper Dresden aufgenommen.
Sie rufen für 2016 dazu auf, hin- statt wegzuschauen, mehr mitmenschliche Nähe und Gastfreundschaft zu praktizieren, stärker den Verstand und die Vernunft wirken zu lassen und vor allen Dingen unseren Kindern die Weltbeste Bildung zukommen zu lassen.
Der FDP Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen „2016 wird für das Miteinander in Deutschland und in Europa ein entscheidendes Jahr. Es wäre töricht, wenn die Bürger Europas all die Errungenschaften aufs Spiel setzen würden, die uns siebzig Jahre Frieden auf dem europäischen Kontinent gebracht haben“ und die FDP Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jutta Krumbach ergänzt „Mit wenigen Worten sagen wir, worauf es ankommen wird. Das Miteinander ist wichtig und das genaue Gegenteil von rechten Hassreden, die die Bürger gegeneinander aufstacheln.“

 

Grußwort zum Jahreswechsel

Die FDP Fraktion hat 2014 dazu beigetragen, dass die Ausgaben des städtischen Haushalts reduziert wurden. Dabei haben wir uns nicht von populistischen Gedanken leiten lassen, weil wir der Überzeugung sind, dass es bei der Sanierung des Haushaltes um die Interessen der gesamten Bevölkerung unserer Stadt geht und nicht um diejenigen bestimmter Zielgruppen. Wir mussten und werden weiterhin manche lieb gewordene Leistung auf den Prüfstand stellen. Nur auf diese Weise kann der Haushalt der Stadt in Ordnung gebracht werden.

Kein-Platz-für-Populisten

 

Falsch wäre es an Investitionen in die Stadt zu sparen. Wenn der Rat dies tun würde, dann würde die Stadt bald sehr unattraktiv werden. So wird die Infrastrukturmaßnahme „Umbau des Nordwalls“ allen Bewohnern der Stadtteile nördlich der Aller die Stadt, insbesondere unser Einkaufs- zentrum Altstadt, besser erschliessen. Die Neugestaltung der Allerinsel wird die Stadtentwicklung voranbringen, auch wenn noch einige Korrekturen vorzunehmen sind. Wir müssen in unsere Stadt investieren, damit sie für uns alle, für unsere Gäste und für Wirtschaftsunternehmen attraktiv bleibt. Für Wirtschaftsunternehmen insbesondere, weil sie unseren jungen Menschen Arbeitsplätze am Ort sichern.

Die Stadt Celle und ihre Bürger haben in früheren Jahren ihre Weltoffenheit bei der Aufnahme von Migranten bewiesen.

Viele französische Protestanten aus dem vorrevolutionären Frankreich im 16. Jahrhundert und verzweifelte Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach Kriegsende haben hier eine neue Heimat gefunden. Polnische, italienische, griechische und türkische Arbeitssuchende haben unsere Stadt auf vielfältige Weise bereichert. Im nächsten Jahr werden wir wieder Menschen aufnehmen. Auch sie sind von Verzweiflung getrieben. Lassen Sie uns bitte gemeinsam dafür sorgen, dass sie bei uns sicher untergebracht werden, bis über ihre Asylanträge entschieden ist.

Uns geht es gut. Wir alle haben daran Verdienste. Gemeinsam haben wir die Position Deutschlands in der Welt auf beeindruckende Weise positiv gestaltet – auch zusammen mit unseren Partnerstädten. Wir alle profitieren von unserem Europa und im Jahr 2015 werden wir uns über 70 Jahre Frieden in Europa freuen können. Wann hat es das in der Geschichte Europas je gegeben? Mäkeln wir nicht darüber, dass wir uns für Europa auch finanzpolitisch engagieren sondern lassen Sie uns weiterhin für das wunderbare Projekt Europa eintreten. Es bringt uns unendlich viel.

Die FDP Fraktion im Rat wird auch im kommenden Jahr für Sie als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Wir freuen uns auf Sie und auf Ihre Anregungen.

Joachim Falkenhagen und Ralf Blidon

Website Comments

  1. admin_2014
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    Sehr geehrte Frau Mohwinkel,

    vielen Dank für Ihre Anfrage. Den Jungen Liberalen und der FDP ist die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler nicht egal, weshalb unseren Vorschläge für die Nutzung digitaler Möglichkeiten für die Verbesserung der Unterrichtsqualität selbstverständlich eine gründliche Auseinandersetzung mit allen Aspekten, auch denen der biologischen Wirkung elektromagnetischer Strahlen, zugrunde liegt. Gerne fasse ich Ihnen unsere Überlegungen dazu zusammen.
    Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) [1] ist in Deutschland beauftragt mit der Untersuchung potenzieller Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit von Menschen und erlässt Grenzwerte, die alle Strahlung aussenden technischen Geräte erfüllen müssen. Alle in Deutschland zugelassenen Smartphones und WLAN-Router bleiben in ihrer Strahlungsleistung unterhalb dieser Grenzwerte. Darüber hinaus ist die Strahlenbelastung durch WLAN-Router deutlich niedriger als die durch die Nutzung der Mobilfunknetze mit Smartphones [2]. Das heißt, statt des mobilen Datennetzes WLAN zu benutzen, senkt die Strahlenbelastung sogar. Insgesamt ist festzustellen, dass Bestrahlung durch WLAN-Router als gesundheitlich unbedenklich gilt und es keine wissenschaftlich bestätigten Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Krankheiten und der Einrichtung von WLAN-Netzen gibt [3]. Sollte sich der wissenschaftliche Kenntnisstand ändert (und das BfS ist selbst wissenschaftlich aktiv in der weiteren Erforschung der Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung), wird die Politik einschließlich der FDP selbstverständlich notwendige Maßnahmen ergreifen.

    Nichtsdestotrotz ist es sinnvoll, auf die Einrichtung von WLAN-Netzen zu verzichten oder den Umfang einzuschränken, wenn die WLAN-Netze nicht notwendig sind. In unseren Schulen ist das aber nicht der Fall: Die Ausstattung aller Schulen in Celle, Niedersachsen und Deutschland mit a) einem ausreichenden Breitbandzugang und b) WLAN-Empfang in allen Klassen- und Arbeitsräume ist notwendig, um die vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung zur Verbesserung der Unterrichtsqualität bietet, nutzen zu können. Dazu gehört sicherlich auch der Ausbau von LAN-Anschlüssen in Klassen- und Arbeitsräumen. Dies ersetzt aber nicht, dass immer mehr junge Menschen gar keine Laptops mehr nutzen, sondern nur mit Smartphones und Tabletts arbeiten, die keinen LAN-Anschluss mehr haben. Wir halten es für wichtig, dass junge Menschen mit den Geräten lernen, die sie auch in ihrer Freizeit nutzen, damit das in der Schule Unterrichtete und das in der eigenen Lebenswelt Erfahrene nicht unterschiedliche Sachen, sondern miteinander verknüpft sind.

    Dann können nämlich Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Eltern und Schülern ein lebendiges Unterrichts- und Schulleben gestalten, das auf Leben und Arbeiten in einer digitalen Gesellschaft vorbereitet, das viel stärker individuelle Förderung und Forderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers ermöglicht und ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion eröffnet.

    Unser Anspruch ist es, die beste Bildung der Welt zu ermöglichen. Dazu gehört auch, negative Einflüsse auf die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler beim Schulbesuch zu vermeiden. Deswegen beobachten wir genau neue Erkenntnisse über die biologische Wirkung elektromagnetischer Strahlung. Da alle wissenschaftlichen Ergebnisse aber zeigen, dass von WLAN-Routern keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen, wollen wir den Ausbau der digitalen Infrastruktur unserer Schulen nicht länger verschlafen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joscha Knolle

    Joscha Knolle
    Mail: knolle@julis.de
    Mobil: 0173-4860388

    stv. Landesvorsitzender für Programmatik und Grundsatzfragen
    Junge Liberale Niedersachsen e.V.
    http://www.julis-nds.de

  2. Mohwinkel
    Antworten

    Sehr geehrter Herr Alt, sehr geehrter Herr Range, liebe FDP,
    mit großem Interesse habe ich den Artikel in der CZ zum Thema WLAN an Schulen gelesen.
    Es stellt sich mir die dringende Frage, warum sie die Einrichtung von WLAN in der Form unterstützen, obwohl es eine Resolution des Europarates gibt, die die Staaten dazu anweist, die Strahlung an Schulen und Kindergärten zu minimieren bzw. zu vermeiden.
    Nach einem Gespräch mit Prof.Dr. Lebrecht von Klitzing (einem der führenden Forscher auf dem Gebiet), wurde mir bestätigt, dass die „Bestrahlung“ mit WLAN in den Grundschulen zu einer Erhöhung der Anzahl angeblicher ADHS-Kinder führt. Ritalin rein und wieder Ruhe im Karton. DAS IST UNSINN, der leicht vermieden werden könnte.
    Ich möchte ganz deutlich machen, dass ich dem Fortschritt nicht im Wege stehe. Aber warum WLAN? Sind LAN-gebundene Geräte, wie ein Laptop, mittlerweile so verpöhnt, dass man die Risiken in Kauf nimmt? Setzt sich überhaupt jemand mit den gesundheitlichen Risiken auseinander, oder überwiegt die Bequemlichkeit?
    Ich hoffe sehr, dass insbesondere in der Celler Politik ein Umdenken statt findet. Wahlkampfthemen auf dem Rücken der Kinder auszutragen, ist dramatisch. Bei allem Respekt: Sind sie als Politiker selber nicht informiert. Es wird wohl eher daran liegen, dass das Thema überhaupt kein Standing in der Gesellschaft hat.
    Tatsache ist jedoch, dass eine nicht geringe Anzahl an Menschen gesundheitliche Probleme aufgrund WLAN-Strahlung hat. Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, etc. . Oder halten Sie diese Menschen für eingebildete Kranke?
    Ich hoffe sehr, dass die gesundheitlichen Aspekte einer hippen, wahlkampfbasierten Hysterie überwiegen. Fortschritt funktioniert auch ohne WLAN.
    Mit freundlichen Grüßen
    Mohwinkel

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