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Unterrichtsversorgung bleibt weiterhin inakzeptabel

 

 

Der stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, zeigt sich höchst besorgt über die Situation an den niedersächsischen Schulen im kommenden Schuljahr. „Um die schlechte Unterrichtsversorgung des vergangenen Schuljahres zu halten, hätten alle 2000 ausgeschriebenen Lehrerstellen besetzt werden müssen. Da dies nicht gelungen ist, wird also weiterhin mindestens jede zehnte Schulstunde ausfallen. Das ist absolut inakzeptabel“, erklärt Försterling. Genauso verhalte es sich mit den Abordnungen. „Zwar wurden die Schulen in diesem Jahr etwas früher informiert, die Anzahl der Abordnungen bleibt aber auf einem erschreckend hohen Niveau. Viele Schüler in Niedersachsen werden kommenden Donnerstag feststellen müssen, dass ihr Klassenlehrer nicht da ist.“ Die Landesregierung müsse die Attraktivität des Lehrerberufes dringend erhöhen. „Mit einer besseren Vergütung und einer Heraufsetzung der Altersermäßigung könnten der Job in Niedersachsen für Anwärter anderer Bundesländer deutlich attraktiver werden. Gleichzeitig sollte sich Minister Tonne dringend Gedanken darüber machen, warum neun von zehn Lehrkräften in den frühzeitigen Ruhestand gehen und somit im Lehrbetrieb fehlen“, so Försterling weiter.

Hintergrund: Laut dem niedersächsischen Kultusministerium konnten bislang 1850 der ausgeschriebenen 2000 Lehrerstellen besetzt werden. Für Abordnungen besteht im neuen Schuljahr ein Bedarf von 23310 Stunden.

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