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Wenn aus Worten Strafzölle werden

 

Aus Drohungen sind Taten geworden: US-Präsident Trump hat die angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium nun doch in die Tat umgesetzt. Die EU will darauf mit eigenen Strafzöllen auf Jeans, Whiskey und Motorräder reagieren. „Handelskriege kennen nur Verlierer“, stellt FDP-Chef Christian Lindner zu den Plänen fest. Statt sich auf Gegenmaßnahmen zu beschränken, müssen Gespräche über den Abbau aller Handelsbarrieren zwischen USA und EU geführt werden. FDP-Wirtschaftspolitiker Michael Theurer spricht zudem von einer „Ohrfeige“ für die Bundesregierung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es laut Theurer in der Vergangenheit sträflich versäumt, der Handelspolitik die nötige Priorität einzuräumen. Ein nun drohender Handelskrieg wird nur Verluste auf beiden Seiten hervorrufen. Anstelle einer weiterführenden Eskalationsspirale in diesem Konflikt müssen jetzt Perspektiven für eine bessere Zusammenarbeit geschaffen werden. Durch einen Abschluss des CETA-Handelsabkommens kann Trump beispielsweise aufgezeigt werden, wie es auch anders gehen kann. Langfristig muss jedoch ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA das Ziel der europäischen Politik sein.

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