Höchste Zeit, für ein ordentliches Miteinander in Winsen.

Paul Bernd Harding

Fragen, die uns auch nach der Kommunalwahl beschäftigen

Am Ortseingang mieft es, warum ist das so?“

In der Tat, die Kläranlage macht sich manchmal unangenehm in der Nase bemerkbar. Planungsmängel oder technische Ursachen?

„Warum ist Winsen kein Luftkurort mehr?“

Die Frage ist wohl angebracht, denn die Grundeinrichtungen sind vorhanden. Dazu gute Hotellerie, toller Einzelhandel, erstklassige Handwerksbetriebe, fabelhaftes Heimatmuseum, nette Menschen! Alles gut für sanften Tourismus. Wir werden sehen.

„Wieso streiten die sich eigentlich so im Gemeinderat?“

Wettbewerb um die beste Lösung muss sein, persönliche Kränkung aber nicht. Vorschlag: für jede verbale Entgleisung Aufwandsentschädigung um 10 Euro kürzen!!!

„Jahrhunderthochwasser der Aller, außer lautem Nachdenken keine Action!“

Naturschützer und Landwirte wissen es längst: die Deiche sind teilweise überwachsen, durchlöchert, zu niedrig. Wir müssen uns außerdem noch um die Ausweitung der Überschwemmungsgebiete kümmern.

„Abriss der alten Hauptschule?“

Vorsicht: Haesler-Bau, daher teilweise denkmalgeschützt. Kein Abriss von Gebäuden, die unser Ortsbild prägen!

„Sport in Gefahr bei Veräußerung der Hauptschule?“

Sportvereine und VHS im Regen stehen lassen läuft nicht. Großzügige Konzepte müssen auf den Tisch. Eine selbstbewusste Bürgerschaft lässt Sprüche wie: "...hadern nutzt nichts, Thema durch..." nicht gelten.

„Wie steht die FDP zur Winser Schulsituation?“

Das Beste für unsere Kinder; es gelten: Wahlfreiheit und Eigenverantwortung. Der Elternwille entscheidet.

„Selbständiger Ortsrat für den Gemeindekern?“

Na klar, wenn die Menschen es so wünschen. In Südwinsen klappt’s ja auch.

„Heimat pflegen, Kulturerbe bewahren, Geschichte darstellen“

Das Bannetzer Schleusenwärterhaus gehört zu uns. Es soll dem Gemeinwohl dienen. Wir wollen gemeinsam ein Konzept für die weitere Nutzung entwerfen.

„Noch mehr Windturbinen?“

Hände weg von den Schutzgebieten zwischen Aller und Meißendorfer Teiche! Unsere einzigartige Vogelwelt ist in Gefahr. Bisher unzerschnittene Landschaften müssen unzerschnitten bleiben. So steht’s im Gesetz. Es geht um die wunderbare Kulturlandschaft unserer Heimat!

„Wozu Flusskraftwerke an der Aller?“

Mit dem ‚Walzengenerator‘ wird kein Fisch getötet, kein Wasser verschmutzt! Hier könnte vielmehr eine preiswerte, wartungsarme, naturverträgliche, grundlastfähige Art der Stromerzeugung entstehen. Dies sogar mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Dritte Welt. Deshalb ein Hoch auf die jungen Leute der TU Braunschweig, die das alles entworfen haben.

„Werden wir beim Straßenbau demnächst alle zur Kasse gebeten“

Das Straßenkataster muss allen Bürgerinnen und Bürgern sorgfältig erklärt werden. Pauschalumlagen sind nicht gut. Selbsthilfemaßnahmen bitte in Einzelfällen wohlwollend prüfen!

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