FDP – „Teil der Lösung, nicht das Problem“

Bereits im Frühjahr musste die FDP Celle Landrat und Landesregierung darauf hinweisen, dass sie nicht länger völlig unverhältnismäßig und verfassungswidrig die gastronomischen Betriebe schließen lassen kann, sondern vielmehr die Hygienekonzepte in den Vordergrund stellen muss. Ein halbes Jahr später bleibt festzustellen, dass dies genau der richtige Weg war. Die Gastronomen haben bewiesen, dass sie Verantwortungsvoll mit ihren Konzepten und den Daten der Gäste umgehen können und somit Teil der Lösung und nicht das Problem sind. Stattdessen wird nun wieder einmal an den Parlamenten vorbei die sachliche Debatte gescheut, eine Politik wiederholt, die kaum einer Klage standhält und Feiern und Treffen wieder ins Private verlagert, wo eine Nachverfolgung der Kontakte kaum möglich ist. 

„Das OVG Lüneburg hat am Donnerstag bereits die willkürlich angeordnete Sperrstunde gekippt. Wenn man sich schon mit seinen Verboten immer an dem RKI orientieren will, dann sollte man auch zur Kenntnis nehmen, dass das RKI keinen wesentlichen Anteil der Gastronomie am Infektionsgeschehen festgestellt hat. Wir stehen erneut an der Seite unserer Gastronomen, den Künstlern und Veranstaltern,“ so der Ortsvorsitzende der FDP Celle, Björn Espe.

Der Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen (Celle) hält „es ebenfalls nicht für verhältnismäßig, dass mit Hotels, Freizeiteinrichtungen, Kultur und der Gastronomie Bereiche geschlossen werden, die eben nicht besonders als Infektionstreiber aufgefallen sind. Viele Betriebe haben in Hygienekonzepte investiert, viele Menschen haben sich vorbereitet. Die Schließungen sind gegenüber den Menschen unfair“ und er zeigt sich überzeugt davon, „dass es an der Zeit ist, dass dieses Land von aktionistischem Krisenmanagement zu einer dauerhaft durchhaltbaren Risikostrategie wechselt.“

Björn Espe:
„Eins möchte ich noch hinzufügen. Nach der neuesten Verordnung des Landkreis Celle bleibt eine freudige Erkenntnis. Von Sonntag bis Freitag gibt es in der Altstadt kein Corona. Und im Südwall scheinbar auch nicht.“