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AKH-Leaks müssen Konsequenzen haben – Alle Informationen öffentlich machen!

„Erst räumt Landrat Wiswe gegenüber Medien ein, dass der kurzfristige Überbrückungskredit des Landkreises Ende des Jahres nicht zurückgezahlt werden kann und dann werden Teile des Sanierungsgutachtens bekannt, dass nicht nur das MVZ in Hermannsburg, sondern auch der intensivmedizinische Bereich der Kinderklinik geschlossen und anders als bisher dargestellt, soll in der Pflege jetzt doch Personal abgebaut werden“, hinterfragt verärgert Kudrass.

„Diese Salamitaktik der Kommunikation muss ein Ende haben. Das Sanierungsgutachten und der Maßnahmenplan muss jetzt dem Kreistag und der Öffentlichkeit zu Verfügung gestellt werden“, so Kudrass, der darauf hinweist, dass dies auch deshalb erforderlich ist, weil die jetzt bekannten Informationen widersprüchlich sind. Bisher haben Krankenhäuser immer beklagt, dass sie nicht genug Pflegekräfte bekommen würden und daher auch Patienten abgewiesen werden mussten, nur in Celle soll das jetzt anders sein und im Pflegebereich gekürzt werden?

Aus Sicht der FDP sollten die Entscheidungen über eine Einschränkung des medizinischen Angebotes nicht länger in Hinterzimmern ausgekungelt werden. Der Landkreis Celle hat den gesetzlichen Auftrag die medizinische Versorgung sicherzustellen, daher muss auch der Kreistag darüber entscheiden, ob die bestehenden Angebote reduziert werden oder andere Finanzierungen zur Verfügung gestellt werden. „Der Kreistag ist nicht dafür da in der Verwaltung getroffene Vorschläge abzunicken, sondern sollte in öffentlicher Sitzung darüber beraten, welche medizinischen Angebote es wert sind erhalten zu werden. immerhin erwartet man ja auch, dass der Kreistag mindestens auf die Rückzahlung des 12 Mio. Euro Kredit zeitweise verzichtet“, so der FDP Kreisvorsitzende Kudrass.

Insgesamt muss die Kommunikation in Sachen AKH vollständig verändert werden. „In anderen Landkreisen finden sogar Bürgerbefragungen bzw. Bürgerentscheide zur Zukunft der Krankenhäuser statt, in Celle sollen die Bürger und sogar die Mitarbeiter von den Informationen ferngehalten werden. Dieses Verhalten erweckt den Eindruck, dass es hier etwas zu verbergen gibt“, so Kudrass abschließend.

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