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Europa an die Schulen bringen

Anja Schulz, MdB, im Hölty-Gymnasium Celle

Europa die Schulen bringen

Die Welt, wie wir sie kennen ist im Wandel. Die Generation der Mitt-Dreißiger ist nur noch mit den Geschichten der Eltern über die alte Welt, mit Mauer, Warschauer Pakt und kaltem Krieg aufgewachsen. Für heutige Schülerinnen und Schüler ist ein Globus in Daueranspannung bloß noch Stoff im Geschichtsunterricht gewesen. Aber auch ältere Semester haben schnell und gerne vergessen.

Das Ergebnis ist, dass die EU von vielen nur als seltsame Selbstverständlichkeit im fernen Brüssel wahrgenommen wird. Wie wichtig die Europäischen Union als Garant für Frieden und Freiheit ist, wird oft jetzt erst wieder bewusst. Das sieht auch die FDP-Bundestagsabgeordnete Anja Schulz so. Grund genug für sie zum europaweiten EU-Projekttag die Schulen in ihrem Wahlkreis zu besuchen. 

In der Aula des Ernestium Gymnasiums in Celle versammelten sich der 11. Und 12. Jahrgang der Oberstufe, um sich gemeinsam über die brennenden Themen der Zeit auszutauschen.

„Fast alles was uns bewegt hängt mit der EU zusammen. Seien es Fragen der Sicherheit, des Klimaschutzes, Energieversorgung oder Geschlechter- und Generationengerechtigkeit“, so die FDP-Politikerin. Denn klar ist für sie, die drängenden Fragen werden entweder gemeinsam gelöst oder gar nicht.

Im Hölty Gymnasium fand im Anschluss eine Diskussion mit dem dortigen Politik und Erdkunde Leistungskurs statt. Auch hier waren die Themen Ukraine und Klimawandel wichtigste Anliegen.

„Gerade der Fall der Ukraine zeigt doch wie viel wir erreichen können, wenn wir geschlossen und tatkräftig vorangehen. Was wir hier schaffen, können wir auch bei allen anderen Themen verwirklichen“. Ohne Reformen wird eine erfolgreiche Zukunft der europäischen Union jedoch nicht auskommen, ist sich Anja Schulz sicher. „Natürlich gibt es noch viel zu tun. Immerhin ist die EU als Projekt des andauernden Friedens und des Wohlstands einmalig in der Geschichte der Menschheit. Wenn ich mir jedoch anschaue, wie die junge Generation für die Idee der Union brennt, dann mache ich mir wenig Sorgen, dass wir diese Stolpersteine nicht überwinden werden“. 

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