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FDP verzichtet für die Umwelt auf Plastik-Plakate

Plakate, die für Veranstaltungen in Stadt und Land Celle werben, haben es seit letzter Woche wieder schwer, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Parteien haben mit der Plakatierung begonnen und damit die heiße Phase des Europawahlkampfs auch in Celle eröffnet. „Die anderen Parteien reden nur über Umweltschutz und Plastikmüll. Die FDP in der Stadt Celle hat sich entschieden, in diesem Europawahlkampf erstmals auf die Plakatierung mit Kunststoffplakaten an Laternen zu verzichten und nur Großflächenplakate einzusetzen“, so Steffen Wienecke, Schatzmeister der Celler FDP.

„Wir wollen neue Wege gehen, um ein Zeichen gegen die Überfrachtung der Stadt mit Plakaten und für den Umweltschutz zu setzen“, so Jutta Krumbach, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Celle. „

Große Freude findet diese Entscheidung bei den Celler JuLis (Junge Liberale): „Dies ist auch eine Würdigung der Anstrengungen der ‚Fridays for Future‘ Bewegung in Celle und ganz Deutschland. Das Engagement der jungen Menschen wurde in diese Entscheidung einbezogen“, so Alexander Kruse und Rico Brase (JuLis Celle). „Die Plakatierung in der Stadt auf Großflächenplakate zu begrenzen, ist eine tolle Entscheidung“. 

Der Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Celle, Robert Kudrass, unterstützt dieses Modellprojekt für Celle. „Wir sind gespannt, welche Auswirkungen diese Reduzierung von Material auf unseren Wahlkampf hat.“

Hintergrund: Die Herstellung von Hohlkammerplakaten ist mit einem hohen Energie- und Plastikverbrauch verbunden, was in Verbindung mit der kurzen Einsatzdauer eine nicht zu vernachlässigende Verschwendung von Ressourcen und Erzeugung von Plastikmüll ist. 

Die Celler FDP hofft, damit ein Zeichen für die Zukunft und für einen schonenderen Umgang mit unseren Ressourcen zu setzen.

Hören was ist, machen was geht.

1 Comment

  1. Erich Johannes sagt:

    Über die Sinnhaftigkeit oder Notwendigkeit der „Laternenplakate“ kann man diskutieren und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Ich teile die Entscheidung, wenn andere Informationswege gestärkt werden.
    Ich halte es aber für falsch, nur dem Mainstream folgend, die Hohlkammerplakate und damit den Kunststoff zu verdammen. Die Plakate dürften wohl in allen Ortsverbänden der FDP wieder eingesammelt und einer fachgerechten Entsorgung und damit dem Recycling zugeführt worden sein. Wer unterstellt, dass die hierfür verwendeten Kunststoffe im Meer landen, betreibt keinen Umwelt- oder Klimaschutz, sondernPopulismus.Aufklärung täte Not..

    Mit besten Grüßen
    Erich Johannes

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