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Gleichbehandlung für die Gastronomie der Altstadt


„Die vom Rat beschlossene Sperrzeitenverordnung führt zu Problemen“, erklärte Björn Espe, Vorsitzender der FDP Celle, nach Gesprächen mit Gastronomen im Innenstadtbereich. „Wenn bei besonderen Anlässen, wie z.B. nach dem Weinfest oder dem Stadtfest, Besucher das Bedürfnis haben, nach 23 Uhr im Innenstadtbereich die Angebote der heimischen Gastronomie in der Außenbewirtschaftung zu nutzen, dann riskieren die Betriebe, wegen einer Ordnungswidrigkeit mit hohen Bußgeldern zur Rechenschaft gezogen zu werden“, führte er weiter aus.


Er wies darauf hin, dass „für viele attraktive Veranstaltungen wie Weinmarkt, Stadtfest und Weihnachtsmarkt regelmäßig eine Ausnahmegenehmigung erteilt wird, um am Freitag und Samstag bis 24 Uhr ausschenken zu dürfen. Leider gilt diese dann nur für diese Feste und nicht für alle Gastronomen der Altstadt. Ich habe daher die FDP Fraktion gebeten, einen Antrag auf Gleichbehandlung der gastronomischen Außenbewirtschaftung anzustreben“, erklärte Espe.


„Nach meinen Informationen ist das Ordnungsamt in einigen Fällen eingeschritten und hat Bußgeldbescheide mit empfindlichen Strafen gegen einige Gastronomen verhängt. Ich würde mir wünschen, dass wir auch perspektivisch daran arbeiten, eine lebendige Altstadt zu haben und unsere Gastronomen nicht auch noch dafür bestrafen, wenn diese nach Veranstaltungen in der Innenstadt die Gäste bei sich aufnehmen und bei bestem Wetter nicht immer gewährleisten können, dass sich alle ausschließlich innerhalb ihrer Räumlichkeiten aufhalten“.

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