Infektionsrisiko in Klassen- und Sitzungsräumen reduzieren
30. Oktober 2020
Qualität statt Quantität eine gute Empfehlung für Bergen
11. November 2020
alle anzeigen

Künstler, Gastronomen, Veranstalter: Ihr seid nicht das Problem.

Bereits im Frühjahr musste die FDP Celle Landrat und Landesregierung darauf hinweisen, dass sie nicht länger völlig unverhältnismäßig und verfassungswidrig die gastronomischen Betriebe schließen lassen kann, sondern vielmehr die Hygienekonzepte in den Vordergrund stellen muss. Ein halbes Jahr später bleibt festzustellen, dass dies genau der richtige Weg war. 


„Die Gastronomen haben bewiesen, dass sie verantwortungsvoll mit ihren Konzepten und den Daten der Gäste umgehen können und somit Teil der Lösung und nicht das Problem sind“, erklärte Björn Espe, Ortsvorsitzender der Freien Demokraten Celle. Er bemängelte, dass „stattdessen die sachliche Debatte gescheut wird und sich eine Politik wieder einmal an den Parlamenten vorbei wiederholt, die kaum einer Klage standhält und Feiern und Treffen wieder ins Private verlagert, wo eine Nachverfolgung der Kontakte kaum möglich ist“. 


„Das OVG Lüneburg hat bereits am Donnerstag die willkürlich angeordnete Sperrstunde gekippt. Wenn man sich schon mit seinen Verboten immer an dem RKI orientieren will, dann sollte man auch zur Kenntnis nehmen, dass das RKI keinen wesentlichen Anteil der Gastronomie am Infektionsgeschehen festgestellt hat. Wir stehen erneut an der Seite unserer Gastronomen, den Künstlern und Veranstaltern“, so der Ortsvorsitzende der FDP Celle, Björn Espe.
Der Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen (Celle) hält „es ebenfalls nicht für verhältnismäßig, dass mit Hotels, Freizeiteinrichtungen, Kultur und der Gastronomie Bereiche geschlossen werden, die eben nicht besonders als Infektionstreiber aufgefallen sind. Viele Betriebe haben in Hygienekonzepte investiert, viele Menschen haben sich vorbereitet. Die Schließungen sind gegenüber den Menschen unfair“ und er zeigt sich überzeugt davon, „dass es an der Zeit ist, dass dieses Land von aktionistischem Krisenmanagement zu einer dauerhaft durchhaltbaren Risikostrategie wechselt.“


Björn Espe fügt hinzu „Eins möchte ich noch hinzufügen. Nach der neuesten Verordnung des Landkreis Celle bleibt eine freudige Erkenntnis. Von Sonntag bis Freitag gibt es in der Altstadt kein Corona. Und am Samstag wird Maskenpflicht angeordnet, weil am Samstag Corona vorhanden ist?!“ 

Hinweis:
Vom Lockdown betroffen sind Menschen und Existenzen, denen wir hier ein Gesicht gegeben haben. Sie sind aus unserer Sicht „Teil der Lösung, nicht das Problem.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: