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So sieht Deutschland die Digitalisierung

Die FDP-Bundestagsfraktion hat eine repräsentative Studie an das Meinungsforschungsinstitut forsa in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie die deutsche Bevölkerung über die Digitalisierung denkt. „Bei der Digitalisierung sind die Menschen in Deutschland weiter, als viele ‚Experten‘ glauben“, sagt Präsidiumsmitglied Marco Buschmann. Die Politik müsse dieses positive Umfeld nutzen, damit die Chancen der neuen Technologie auch genutzt werden.

Die deutlichste Kennzahl der Studie: 90 Prozent der Befragten sorgen sich nicht um Ihren Arbeitsplatz aufgrund der Digitalisierung. Die Freien Demokraten blicken daher positiv auf Reformen im Arbeitsmarkt. Im Rahmen der Untersuchung befragte forsa insgesamt 1005 zufällig ausgewählte Bürger ab 18 Jahren. Den Digitalisierungsmonitor wollen die Freien Demokraten künftig jährlich erheben, um die aktuelle Lage zu erfassen.

Die Studie untersuchte die Themenfelder E-Government, individuelle Bildung durch Lernsoftware sowie die digitale Infrastruktur. Sorgenkind ist erkennbar das Thema digitale Bildung. Mehr als zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass sich die politisch Verantwortlichen hier nicht ausreichend engagieren. Fast drei Viertel sehen eine mangelnde Vorbereitung der Lehrer auf digitale Lehr- und Lernmethoden, von den befragten Schülern sogar 85 Prozent. Beim Thema E-Government wünschen sich 68 Prozent eine Anlaufstelle für alle behördlichen Anliegen im Internet.

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