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Themen-Blog 3: Am Kaliberg wird es ernst

Nun ist es so weit, die Arbeiten am Kaliberg sollen beginnen!


K+S hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) den Antrag für das Planfeststellungsverfahren offiziell zur Genehmigung eingereicht. Weil es eine sehr komplexe Angelegenheit ist, sollen von den Gemeinden Wathlingen, Nienhagen und Uetze je ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Gemeinden, Interessenverbände, Vereine und Institutionen sollen beteiligt werden.

Wir hatten bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Belastungen, die auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen, erheblich sein werden. Dabei erinnern wir, dass geplant war, den Schwerlastverkehr (täglich mindestens 100 Sattelzüge zum Kaliberg und zurück) durch die Ortschaften laufen zu lassen. Weiterhin wird es Belastungen durch Lärm, Staub und Dreck geben, von denen wir heute noch nicht wissen, wie umweltschädlich diese sind.


Wir fordern hiermit die Bürger noch einmal auf, sich mit dem Thema zu befassen und notfalls Einsicht in die Unterlagen nehmen, die ab Mitte Januar 2018 öffentlich ausgelegt werden. Wir werden über mindestens 20 Jahre in den beteiligten Gemeinden eine Unruhe haben, wie es sie noch nie gegeben hat.


Liebe Bürgerinnen und Bürger, setzen Sie sich mit dem Thema ernsthaft auseinander, sprechen Sie mit uns (Tel.: 0152 56966198) oder schreiben Sie Ihre Anregungen, Ihre Kritik oder aber Ihre Zustimmung zu dem Vorhaben direkt hier in unseren Themen-Blog – von der „wundervollen Begrünung“ wird erst frühestens in 20 Jahren etwas zu sehen sein.


UPDATE

Zur Kreistagssitzung am 18. Juni 2018 hat die FDP/Lenzen-Gruppe mit dem nachfolgend wiedergegebenen Antrag das Heft des Handelns erfolgreich auf den Kreistag übertragen:

Aktuelles aus dem Kreistag



Hören, was ist. Machen, was geht.
Wir freuen uns auf Ihre Stellungnahmen.

Ihre Freien Demokraten in Wathlingen

Robert Kudrass

13. August 2020

Immer wieder Irreführungen am Wathlinger Kaliberg

In den letzten Wochen waren in den Medien mehrfach Berichte zu lesen, in denen wieder und wieder scheinbar neue Ideen zur Umsetzung der Abdeckung des Kaliberges in der Samtgemeinde Wathlingen aufgezeigt wurden.
16. Juli 2020

Ist Naturschutz bei der Kalihalde Wathlingen nicht erforderlich?

Mit großer Bestürzung hat die Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Jutta Krumbach, Kenntnis erhalten vom Umgang mit der Natur im Bereich der Kali-Halde. Die Anlieferung und Lagerung von Ton auf dem Recyclingplatz für die geplante ...
2. Juli 2020

Kreis FDP: K+S weiterhin auf provokantem Kurs

Der Kreistag in Celle hat in der letzten Woche auf Initiative der FDP-Kreistagsfraktion dem K+S-Konzern einstimmig das wasserrechtliche Einvernehmen verweigert.
21. Oktober 2019

Kaliberg Wathlingen: FDP-Kreistagsfraktion hakt nach

Was hat die Kalihalde in Wathlingen mit dem BREXIT gemeinsam? Es scheint ebenfalls eine nicht enden wollende Geschichte zu sein. Jetzt haken die Freien Demokraten im Kreistag mit einem ganzen […]
18. September 2019

Behörden handeln, Bürger und Betriebe sind verzweifelt

Zu einem Besuch des Ortsteils „Kolonie“ in Wathlingen trafen sich der Landtagsabgeordnete Jörg Bode und Mitglieder der Freien Demokraten aus Wathlingen, weil „wir von Gewerbetreibenden, die Angst um ihre Existenz […]
11. Juni 2019

Kreistag ausgehebelt? Sofortvollzug angeordnet!

Mit großer Bestürzung und Unverständnis nehmen der FDP-Kreisvorsitzende Robert Kudrass und Landtagsabgeordnete Jörg Bode zum Thema Baustoffrecyclinganlage in der Kolonie Wathlingen Stellung: In einer Pressemitteilung vom 06. Juni veröffentlich das […]
5. September 2018

Sommerkonferenz der FDP Mandatsträger

Unter dem Motto „Wohin soll der Weg gehen“ zogen die FDP-Kreistagsfraktion und der FDP-Kreisverband in Celle ihre Mandatsträger zu einem Mandatsträgertreffen im Gutshof im Örtzetal in Oldendorf in der Südheide […]
17. Juli 2018

Gero Hocker MdB, informiert sich über den Kaliberg

    Eine Station der Sommertour des landwirtschaftspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Gero Hocker MdB war der Kaliberg in Wathlingen. Ihm wurden von Vertretern der Bürgerinitiative Wathlingen, dem FDP Kreisvorsitzenden […]
19. Juni 2018

Druck auf Planfeststellungsverfahren Kaliberg

    Nachdem in der letzten Woche die CDU-Fraktion im Kreistag einen Antrag einbrachte, der sich ausführlich mit den Grundwasserständen der Versalzung und der Geologie des Kalibergs/Wathlingen befasst, geht die […]
8. Februar 2018

Das Planfeststellungsverfahren zum Kaliberg scheint gescheitert

  Das Planfeststellungsverfahren mit dem Antrag auf Genehmigung für die Abdeckung des Kaliberges liegt beim LBEG in Clausthal. Die Unterlagen liegen ebenfalls bei den Gemeinden Wathlingen, Flotwedel und Uetze zur […]
3. November 2017

FDP versucht Klarheit am Kaliberg zu schaffen

  Die Freien Demokraten in Wathlingen haben zusammen mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Jörg Bode neue Erkenntnisse zum Thema Kaliberg Wathlingen gesammelt. Danach gibt es seit dem 1. August 2017 eine neue Verordnung […]
22. April 2016

Kreistag diskutiert über Kaliberg Wathlingen

  Seit 2015 versuchen wir von der FDP den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinden offene und ehrliche Informationen zum Thema Kaliberg zu vermitteln. In all den Monaten sind wir beschimpft […]

1 Comment

  1. Bartsch, Joachim sagt:

    Liebes FDP Team,
    K+S spricht immer von Kostenausgleich durch Einnahmen von Z2 Material. An anderen Orten gilt folgende Rechnung: Die LKW laden heute 25-28Tonnen, also ergibt das Einnahmen bei 100 LKW von 92400€ am Tag . K+S sprach vor 2 Jahren von 100 bis 400 LKWs. Also sind 92400,00€ ein schlechter Tag, es können auch 369600,00€ werden– Boden siebfähig Z2, Bauschutt Z2, Packlage Z2 mit Zertifikat – je nach Absprache ca. 33,00 €/t. Material von abgerissenen AKW`s ist natürlich teurer.
    Unsere Bedenken und Einwende: Unsere Lebensqualität wird negativ beeinflusst. Vielfache Staubentwicklung > Anlieferung, Entladung, Füllen der Brechanlage, laden auf Damper, Aufbringen auf die Halde. Das Einathmen der Stäube ist gesundheitsschädlich und wird zu schweren Krankheiten führen. Wir bauen Obst und Gemüse an, das wird dann nicht mehr möglich sein. Wäsche kann draußen nicht mehr getrocknet werden. Der Pool kann nicht mehr betrieben werden. Kinder können nicht mehr in der Sandkiste spielen. Grillen und sonnen ist nicht mehr möglich. Die Staubentwicklung im und am Haus – Fenster, Türen und Terasse – wird unerträglich sein. Ein 20m höherer Berg nimmt uns die Sonne. Der Wert unserer Immobilie wird extrem sinken. Wer haftet für Bergschäden – Bodensenkungen – Risse an Gebäuden? Durch 14 Mio. Tonnen zusätzlichen Gewichts sind Bodensenkungen möglich.
    Warum kann eigentlich eine „Baustoff Recycling GmbH“ einen Antrag beim LBEG stellen? Was hat so eine Firma mit Bergbau zu tun? Wer haftet, wenn diese Firma insolvent ist. Warum gilt für diese Firma nicht Deponierecht statt Bergrecht?
    Beste Grüße
    Bärbel und Joachim Bartsch

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